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Auf den Spuren eines Geistes - Trilogie

Trilogie zum Enneagramm

Diese drei Veranstaltungen orientieren sich an der alten esoterischen Lehre des Enneagramms, welche ein tiefes Wissen über die Funktionsweise des menschlichen Geistes in sich trägt. Das Enneagramm unterscheidet drei emotionale Grundkräfte: Angst, Zorn und unerfüllte Liebe. Als Kind hat sich jeder Mensch in einer dieser Kräfte fixiert, was zu neun Leidensstrukturen führt, die einen Großteil der Lebenskraft binden. Durch bewusste Regression in den kindlichen Geist werden seine Strategien erkannt, wodurch sich ein Mensch tiefgehend wandeln kann: Der natürliche Fluss der Kräfte wird möglich. Das menschliche Potential entfaltet sich.

„Innere Arbeit“ ist das grundlegende Werkzeug der Selbsterforschung. Jeder Forschungsprozess wird eingeleitet durch öffnende Fragen, mit denen alleine und mit Partnern gearbeitet wird. Von Lehrern begleitete Runden des Teilens in Gemeinschaft vertiefen den individuellen Prozess. Meditation und Kontemplation, kreative Elemente und Körperarbeit tragen zur Integration des Erfahrenen bei.

Jeder Teil der Trilogie ist offen, in sich abgerundet und kann einzeln wahrgenommen werden. Für Menschen, die sich für ihr Fortschreiten auf dem inneren Weg eine kontinuierliche und verbindliche Begleitung wünschen, empfehlen wir den Besuch der Trilogie als Ganzes. Sie erstreckt sich über den Zeitraum eines Jahres, findet auf Gut Saunstorf - Ort der Stille statt. Sie ist eine gute Vorbereitung auch für Menschen, die einen Eintritt in den Inneren Kreis der von OM C. Parkin geleiteten Mysterienschule wünschen. Die Trilogie wird von den Lehrern der Enneallionce – Schule für Innere Arbeit geleitet.

"Die drei Grundkräfte des Lebens bestimmen die gesamte Leidenswelt eines Menschen, oder sie bestimmen die Entfaltung in die Freiheit. Wahres Wissen macht den Unterschied."
OM C. Parkin

1. Aus dem Wunsch, geliebt zu werden - in die Liebe

Auch wenn es uns vielleicht schwer fällt, es uns einzugestehen, haben wir in der Tiefe das Gefühl, dass uns etwas fehlt und wir selbst falsch und ungenügend sind. Oft fühlen wir uns enttäuscht, traurig oder ungeliebt. Dann stecken wir sehr viel Energie in das Bild, das wir für andere abgeben wollen. Wir sind auf der Suche nach Liebe, gleichzeitig fällt es uns schwer, sie zu sehen und anzunehmen.

An diesem Treffen erforschen wir unsere Suche nach Liebe.  Was sind unsere Ersatz- und Scheinwelten, in denen wir sie zu finden hoffen?  Wenn wir aufhören zu suchen, was finden wir dann in uns? Und ist es wirklich wahr, dass uns Liebe fehlt?

2. Aus dem zornigen Widerstand - in die Kraft

Wir  fühlen uns blockiert, gehen mit angezogener Handbremse durch das Leben. Andere Menschen erleben wir als übermächtig oder grenzüberschreitend. Wir haben das Gefühl, um unser Recht oder für Gerechtigkeit kämpfen zu müssen, zeigen diesen Kampf jedoch oftmals nicht offen, sondern reagieren mit passivem Widerstand, erleben Stagnation oder Resignation. Wir fühlen Wut im Bauch und wissen nicht, wie wir mit ihr „umgehen“ sollen.

In diesen Tagen beleuchten wir eine zornige Grundhaltung in uns, ein Nein, mit dem wir dem Leben und vor allem uns selbst begegnen. Welche leidvollen Konsequenzen hat das für uns und unseren Kraftfluss? Was sind die Schlüssel für eine Wandlung von Zorn in Kraft? 

3. Aus der Flucht vor der Angst -  ins Vertrauen zum Leben 

Wir sind viel beschäftigt, der Geist immer in Bewegung, wir sind schnell, denken, planen und sprechen viel. Wir fühlen uns subtil bedroht, als würde uns etwas im Nacken sitzen, was uns antreibt. Inne zu halten, unseren Körper zu spüren, loszulassen und zu entspannen, fällt uns schwer.  Warum? Wir wollen unsere eigene Angst nicht fühlen, flüchten uns in Misstrauen und Zweifel oder reagieren uns ab. Im Anhalten würden wir beginnen, Angst wieder zu fühlen.

Bei diesem Treffen erforschen wir, wie das Weglaufen vor der Angst unser Leben bestimmt und wir die direkte Erfahrung von Angst vermeiden. Wenn wir anhalten, ist es möglich, Angst als Herzensenergie zu spüren und dem Leben wieder zu vertrauen.

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