Klostergemeinschaft

Lehrer, Lehre, Gemeinschaft – dies sind die drei Säulen des Erkenntnisweges, die in allen spirituellen Kulturen über Jahrtausende hinweg dem suchenden Menschen nahe gebracht wurden. Schon immer haben sich Menschen in Gemeinschaft zusammen gefunden, um zu wachsen, zu reifen und ihre wahre Natur zu erkennen.

Was ist Gemeinschaft? Wie unterstützt sie mich auf meinem Weg? Was heißt es für mich, in Gemeinschaft zu sein?

In vielen Menschen gibt es heutzutage ein Sehnen, das Wesen und den Wert von Gemeinschaft für sich wieder zu entdecken und Wege zu finden, um mit anderen gemeinsam zu gehen: um zu wachsen und zu reifen, Begrenzungen aufzuspüren und das von Begrenzungen befreite Potential zu entfalten, Wahrheit zu erkennen und in Wahrhaftigkeit – im besten Sinne beseelt – zu leben. Waren es früher vor allem traditionelle, klösterliche Gemeinschaften, die den spirituellen Weg gingen, finden wir heute Gemeinschaften um erwachte spirituelle Meister, die in klosterähnlichen Gemeinschaften leben und lernen.

„Gemeinschaft ist ein inneres Thema der weiblichen Seele. Ihre Verwirklichung bedarf nicht notwendigerweise einer bestimmten, äußeren Lebensform, wie z.B. einer äußeren Gemeinschaft. Dennoch ist so eine spirituelle Gemeinschaft ein zukunftsweisendes Modell, ein heilsamer Bestandteil einer am inneren Wachstum ausgerichteten, friedlichen Gesellschaft. Damit eine spirituelle Gemeinschaft dem Erwachen des gesamten, menschlichen Potenzials dienen kann, braucht es eine innere Verwirklichung zweier gegensätzlicher Themen, die sich gegenseitig bedingen: Gemeinschaft und Alleinsein.“
OM C. Parkin

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